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Digital Eyes

Die Welt erst im Sucher, dann im PC, dann bei YouTube und dann in der ganzen Welt. Die Technik gibt uns fantastische Möglichkeiten an die Hand-Möglichkeiten die über alle Medien, Grenzen und Konventionen hinaus gehen. Ob nun “Just-for-Fun” oder also professioneller Webshow-Director – die Technik muss stimmen. Wir wollen Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt des digitalen Auges verschaffen. Folgen Sie uns unauffällig – wir könnten gefilmt werden!

Es geht längst nicht mehr um Urlaubsvideos oder das sture Abfilmen gesellschaftlicher Events. Gut, ok, man muss wohl sagen, dass diese Themen auch noch im Repertoire der digitalen Filmverlangen stecken. Aber streng genommen, gibt es diese konventionellen – ja schon fast altbackenen – Dinge nicht mehr. Man filmt jetzt nicht mehr nur einen besonderen Ausschnitt des eigenen Lebens mit, sondern man filmt “normales” Leben und erreicht damit die exorbitanten Höhen gesellschaftlichen Neuverständnisses, die wir alle auf Youtube finden und begeistert konsumieren. Wovon spricht dieser Autor da eigentlich? Zugegeben, es ist schwer sich der Begeisterung YouTubes & Co. zu entziehen. Doch betrachten wir die Sache einmal nüchtern: Das Netz erlaubt es uns “normalen” Alltag zu präsentieren. Wir können andere Menschen – und sie uns – auf fernen Kontinenten sehen, ihre Eigenarten kennen und verstehen lernen, ohne dass wir je in das Land gereist sind. Und das macht die Faszination aus. YouTube ist ein stetig wachsender nie versiegender Quell an Inspiration und Faszination. Die Frage, die man sich im Anbetracht der schieren Wucht der Möglichkeiten stellen muss ist folgende: Wie kann man da mithalten? Das richtige WerkzeugWenn Sie ein Gelegenheitsfilmer sind und eher mal den Schnappschuss für zwischen durch suchen,haben wir hier drei Kandidaten, die Sie sich mal näher anschauen sollten. Die Toshiba Camileo P30 hat als besonderes Feature einen Nachaufnahmemodus und bringt 5 Megapixel zustande – was recht beachtlich ist. Die Sony DCR-SX50E hat als Besonderheit einen beeindruckenden 60-fach optischen Zoom, damit kann man sich auch mal was näher anschauen. Kandidat Nummer Drei, der Canon Legria FS200 Camcorder kommt nicht nur ein verschiedenen Designs daher, er besticht durch extrem kurze Verschlusszeiten (1/2000 Sekunde) und der umfangreichen Programm- und Modusauswahl. Diese drei Traumtypen sind die richtigen FunCams für YouTube. Raus, Bild, Hochladen.Mehr braucht es nicht – oh – natürlich werden Ihre Kreativität und Ausdauer gefragt.Wir warnen an dieser Stelle vor dem Suchtpotential dieser Kameras. Ganz schnell kann man so von einer Couchpotatoezu einem echten “Draussi” werden und Lieferant für Premiumclips an YouTube werden. Auf geht`s – die Welt will gefilmt werden!

HD-Kameras für den gehobenen Anspruch

Nicht jeder möchte nur mal nebenbei ein kleines “Filmchen” drehen. Manche legen es schon darauf an, dass das Material hinterher durchaus TV-Charakter und -Qualität hat. Seien es die ägyptischen Pyramiden, die weißen Strände von Bali oder die Flugshow in Oshkosh. Es gibt einfach Augenblicke, die man festhalten muss – in all ihrer Brillanz und Atmosphäre. Der wohl fraglos beste Begleiter der einem dazu in den Sinn kommen kann, ist der Camcorder HMX-H102 aus dem Hause Samsung. Er ist ein echter Full-HD Camcorder, nimmt also in 1920 × 1080 Pixeln auf, und bietet 64 GB internen SSD (solid state drive) Speicher. Das ist bisher einzigartig und darum darf der neue von Samsung auch ruhig etwas gefeiert werden. Der optische Bildsensor schafft 2.2 Megapixel und das Objektiv kommt aus keinem geringeren Hause als von Schneider-Kreuznach. Der ausklappbare LCD-Monitor ist ein Touchpad, was ein großes Stück zur vorliegenden Bedienerfreundlichkeit beiträgt.

JVC GZ-X900 und Panasonic HDC-HS 300

Auch die JVC GZ X900 muss braucht sich nicht zu verstecken, vereint sie doch einen Full-HD Camcorder und eine 9 Megapixel Kamera in einem Gehäuse. Einer der vielen Aufnahmemodi ist der “Slowmotion” Modus – dieser liefert bis zu 600 Bilder pro Sekunde – ein fantastischer Wert, der in den Highspeedkamera-Bereich hineinreicht und seines gleichen bisher sucht. Die Panasonic HDC-HS300 bringt knapp 9 Megapixel mit und eine integrierte Festplatte mit 120 GB. Ein Leica Objektiv mit 12-fach optischem Zoom rundet das kleine handliche Panasonic HD-Paket ab.

YouTube und HD

Jetzt mag sich mancher fragen, wieso man sich wohl eine HD-Kamera zulegen sollte, dessen HD-Material dann bei YouTube ein pixeliges Ende finden. Die Zeiten sind vorbei! YouTube bietet immerhin jetzt HD-Clips an. Es lohnt sich also durchaus HD-Material zu verwenden. Abgesehen davon, soll man ja auch selbst was davon haben – zum Beispiel eine eigene DVD mit schönen Aufnahmen. Was bietet sich da mehr an, als eine kleine handliche HD Kamera.

Welche für wen?

Die Frage muss sich jeder selbst beantworten. Manche suchen eine günstige Highspeedkamera oder eine, die wirklich das Letzte raus holt, wenn man zoomt. Wer nicht so spezifische Anwendungsvorstellungen hat, der sollte darauf achten, dass eine gute Laufzeit des Akkus gegeben ist und dass genügend interner Speicher verfügbar ist. Eine ausführliche Beratung gehört übrigens auch zu einem guten Verkaufsgespräch dazu. Wenn man Glück hat, darf man die Kamera auch testen. Fragen kostet bekanntlich nichts.

Shoulder- und Handcams

Schulter- und Handkameras sind die meistens die Begleitkameras für die richtig großen, die vom Fernsehen oder von Medienbetrieben genutzt werden. Natürlich eignen sich Shoulder-
und Handcams – so die legere Kurzbezeichnung – auch für den privaten Gebrauch. Dieser private Gebraucht sollte dann aber auf einem verstärkten Hang zur Semiprofessionalität
fußen, immerhin sind die Kameras nicht ganz billig. Für den Preis einer solchen Kamera bekommt man ein besonderes und sehr fähiges Gerät. Die Möglichkeiten die ein solches Gerät bietet werden manchmal nicht ganz ausgeschöpft, weil der Bediener dieses Gerätes nicht genau weiß, wie man am Limit des Machbaren arbeitet,um so das letzte aus einer Szene oder Einstellung herauszuholen. Es gibt eine Fülle von Schulungsvideos, wie man eine Kamera dieses Kalibers zu bedienen hat, welche Funktionen man wann wo verwendet.

Handarbeit oder Automatik

Die Zeiten in denen man eine Kamera noch kurbeln musste, um den Film zu transportieren, sind ja nun glücklicherweise schon lange passé. Dennoch gibt es eine Menge Funktionen, die man manuell bedienen kann. Dies bietet viel Freiheit in der Individualisierung des Bildes und beim Einfangen der Atmosphäre. Doch dabei kann auch sehr viel schief gehen. Alle Kameras dieser Klasse können dem Bediener eine Menge Arbeit abnehmen und diese selbsttätig erledigen. Profis werden an dieser Stelle sicherlich ein wenig das Gesicht verziehen. Es gilt ja weithin die Einstellung, dass man die Einstellungen selbstvornehmen sollte, da die Automatik keine Erfahrung ersetzt kann. Das ist auch richtig. Doch Erfahrungen
müssen erst einmal gemacht werden. Daher ist es wichtig, dass die Automatik gut funktioniert und dem ambitionierten Hobbyregisseur nicht einen Strich durch die Filmrechnung macht, wenn es zum Beispiel um Weißabgleich, Fokus und Audio geht.

Mikrofone und Co

Sie werden feststellen, dass die vorgestellten Kameras ein Mikrofon eingebaut haben. Dieses Mikro ist auch nicht verkehrt – kann nur nicht den Zweck erfüllen, den jemand z.B. mit einem Interview verfolgt. Dazu braucht man dann Peripherie – hochwertige Peripherie – die an die Kamera angeschlossen werden kann. Und es sollte auch so sein, dass diese Peripherie – z.B. ein extra Licht oder ein externes Mikrofon – nicht nur speziell mit dieser einen Kamera kompatibel ist, investiert man doch eine Menge Geld in das zusätzliche Equipment.

Filmmaterial, Energie

Ein wichtiger Faktor, nach welchem man seine Ausrüstung aussuchen sollte, sind die Kosten
und der Nutzen des Verbrauchsmaterials. Filmbänder sind meistens nicht teuer. Problematisch
ist es nur, wenn z.B. der Akku zu schwach ist und gerade eine gute Stunde hält. Das kann sehr ärgerlich sein, zumal man auch nicht immer Lust hat, gleich ein ganzes Arsenal
von Akkus herumzuschleppen. Ganz leicht sind diese ja nicht. Es ist daher wichtig, dass man vorher einmal schaut, ob es größere Akkus für eine Kamera gibt. Von denen braucht man dann nicht ganz so viele und kommt gut damit aus. An dieser Stelle muss ein deutlicher Hinweis gegeben werden: es werden in einigen Geschäften und Onlineshops gefälschte Akkus angeboten. Vertrauen Sie nicht darauf, dass ein billiges Akku, dass den Namen des Herstellers trägt auch ein Original ist. Fragen Sie im Zweifel direkt beim Hersteller an. Die Gefahr, die von falschen Akkus ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Lieber ein paar Euro mehr für das Original!

Stative und sonstiges

Nehmen Sie Ihren Kandidaten an und in die Hand. Fühlt es sich gut an? Kippt die Kamera nach vorne oder hinten – ist sie also ggf. nicht gut ausbalanciert? Ist die Verschraubungsvorrichtung für das Stativ entlang der optischen Achse? Stative sind auch ein Thema, mit dem man sich befassen muss. Man sollte sich in einem Geschäft ruhig mal die Zeit nehmen und sich das in Ruhe zeigen lassen. Ein Stativ welches zu schwer, unhandlich
der labil ist, kann einem graue Haare einhandeln.

Die Kandidaten der Shoulder- und Handcam-Klasse

Nach diesem kleinen Überblick wollen wir Ihnen unsere persönlichen Empfehlungen nicht vorenthalten. Auf dem gefühlten Platz eins ist die Canon XL H1A. Das trifft faktisch auf technologisch zu, liefert die Canon die höchste Qualität in diesem Segment. Drei 1/3-Zoll CCDs mit je rund 1,7 Megapixeln liefern auf dem HDV-Band ein gestochen scharfes Bild. Die Kamera bietet manuelle Einstellringe für Schärfe, Zoom und Blende.Alles lässt sich aber auch automatisch regeln. Die Canon ist im Automatikmodus zuverlässig und macht perfekte Bilder. Die Panasonic AG-HPX301E ist ebenfalls “n lekkerschen” um es mal rheinländisch zu sagen. Sie ist eine Shouldercam und die erste ihrer Art, die mit einer 10-Bit Abtastrate und 4:2:2 Sampling arbeitet und das zu einem recht vernünftigen Preis für diese Kategorie.
Wechselobjektive sind dank des Bajonettverschlusses ebenfalls kein Problem. 2,2 Megapixel in FullHD sind das Markenzeichen der Panasonic Shouldercam und ein Garant für wirklich perfekte Aufnahmen. Last – but not least – die Sony HVR-Z5. Sie wurde in höchsten Tönen gelobt und gefeiert. Als Handkamera ist sie wirklich ein Profigerät der Spitzenklasse.
Die kleine Wuchtbrumme wiegt 2,5 kg und bringt eine Menge Leistung mit. HD in 1440 × 1080 Pixeln, sechs Knöpfe, die man nach Belieben selbst mit einer Funktion belegen kann.

Darf es etwas mehr sein?

Diese Klasse von Kameras liefert alles um perfektes Material zu bekommen. Sie sind kein FunCam-Typ sondern eher ein Semiprofessional, der wirklich alles aus einem Film herausholen will? Dann lassen Sie uns abschließend noch das Thema der Verbindung Profikamera und YouTube abhaken. Sie mögen sich frage, wieso wir Ihnen hier eine Highend Kamera nach der anderen vorstellen und dies immer im Kontext zu YouTube. Verkennen Sie nicht die Macht, die Bilder haben. YouTube ist nicht nur eine Quelle von kleinen Clips die nur “for Fun” da sind. YouTube ist eine der mächtigsten Onlinemarketingplattformen, die einem kostenlos zur Verfügung stehen. Sei es nun eine Firmenvorstellung, ein Interview, eine gefilmte
Präsentation – wenn Sie das richtige Profiequipment einsetzen, dann sieht man das auch bei YouTube. Mit der richtigen Ausrüstung kann man mit relativ wenig Aufwand eine Menge bewegen. Mit diesen Zeilen kommen wir zum Ende unseres kleinen Exkurses. Wir hoffen, dass wir Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen konnten und Sie für Neues und Tolles begeistern konnten. Nehmen Sie einige Eindrücke mit und informieren Sie sich weiter, wenn Sie unsicher sind, welcher der hier vorgestellten Kandidaten der richtige ist. Und nun – ziehen Sie los und filmen Sie die Welt!

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