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3D und HDTV


Typ: BluRay-Disc-Player Videoformate: MPEG-2, MPEG-4, DivX, AVCHD
Audiodateien: PCM, MP3 BD-Profile: 1.1 (Bonus View), 2.0 (BD-Live)
Special-Feature: YouTube-Streaming, SDHC Memory Card, JPEG-Wiedergabe Anschlüsse: 1x HDMI 1.3a, 1x USB, 1x Ethernet (RJ-45), 1x Audio Line-Out, 1x Component-Video, 1x SPDIF-Ausgang
Abmessungen: 430 × 49 × 249 mm (BxHxT) Gewicht: ca. 1,6 kg
erhältlich seit: bereits erhältlich
Preis: ca. 260,- Euro

TV-Revolution: Dreidimensionale Bilder

Das 3D-Erlebnis wird möglich, weil das linke und das rechte Auge des Menschen verschiedene Bilder erkennen können. Ein 103-Zoll Plasma-Display erhält von einem modifizierten Blu-ray Player 120 Full-HD (1920 × 1080 Pixel) Bilder pro Sekunde, jeweils 60 für das rechte und 60 für das linke Auge, und zeigt diese abwechselnd an. Mit Hilfe einer aktiven Shutterbrille werden die stereoskopischen Bilder dem jeweiligen Auge des Betrachters zugeordnet. Dadurch kommt dieser in den Genuss eines dreidimensionalen Bildes. Bisher konnten 3D Heimkinosysteme keine echten High-Definition-Bilder darstellen. Der Grund: die geringe Bandbreite beim Datentransport und die begrenzte Speicherkapazität. Die im ,,Panasonic Hollywood Lab” entwickelte neue Technologie speichert die HD-Bilder beider ,,Kanäle” auf eine einzige Blu-ray Disc, von wo sie decodiert und in Echtzeit wiedergegeben werden können. Dreidimensionale Bilder sollen bald auch zuhause möglich sein – dann sprinten z.B. Fußballer in die Tiefe des heimischen Wohnzimmers.

Im kommenden Jahr sollen bereits die ersten 3D-Fernseher auch in Deutschand angeboten werden. Auf der diesjährigen IFA kündigte Sony die ersten Fernsehgeräte für 2010 an. Der Clou: Dieser Effekt ist nicht nur bei Filmen, Serien oder Dokus möglich, auch Computerspiele können auf diese Weise mit realistischen 3-D-Effekten dargestellt werden. Außerdem hat Philips bereits einen Konverter entwickelt, mit dem auch Filme, die lediglich zweidimensional aufgenommen worden sind, um eine räumliche Darstellung erweitert werden können. Das benötigte Bild für die 3D-Darstellung wird von dem Gerät nachträglich angefertigt. So wäre es beispielsweise möglich, auch Filmklassiker wie ,,Star Wars” oder ,,Ben Hur” dreidimensional aufzubereiten.





Am 17. Dezember läuft James Camerons Fantasy-Thriller ,,Avatar” in den Kinos an – in 3D. Und auf der IFA in Berlin zeigte der japanische Hersteller Panasonic auf einem großen Plasma-Fernseher, wie die Zukunft des Fernsehens aussieht.

Megatrend 3D: Noch in diesem Jahr kommen etliche Filme dreidimensional ins Kino – und zwar von allen großen Hollywood-Studios. Den Anfang machte ,,Bolt – Ein Hund für alle Fälle”. Die Dreamworks Studios produzieren bereits alle neuen Animationsfilme in 3D – darunter ,,Monsters versus Aliens”, ,,Shrek der Vierte” und die neu geplante Fortsetzung des Blockbusters ,,Kung Fu Panda”. Auch die anderen Studios ziehen nach: Fox zeigte ,,Ice Age 3” in 3D, Universal seinen neuen Film ,,Coraline” und Pixar kommt mit einer aktualisierten ,,Toy Story”-Variante. Warner schickt ,,Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” und ,,Harry Potter und der Halbblutprinz” in die dreidimensionalen Welten.

Doch auf den absoluten Mega-Hammer muss der Zuschauer bis Mitte Dezember warten. Dann kommt ,,Avatar” von James Cameron endlich auf die Leinwand. Schon jetzt hat das Sci-Fi-Spektakel über 200 Millionen Dollar verschlungen. Das Studio hat bisher erst einige Bilder freigegeben, Story und Set waren streng geheim. Und vor einigen Wochen konnten zum ersten Mal Journalisten ungefähr 20 Minuten sehen, die Lust auf mehr machen. Die Action ist atemberaubend, die Bilder sehen spektakulär aus – wie ein gutes Videogame auf sehr hohem Niveau. Wie gut die 3D-Technik wirklich ist, wird man allerdings erst beurteilen können, wenn man den kompletten Film in 3D gesehen hat.

Neben Jeffrey Katzenberg von Dreamworks gilt der Regie-Titan Cameron als größter Verfechter der 3D-Technik: ,,3D ist kein reines Gimmek, sondern reif für die Primetime im Wohnzimmer!”, erklärt Cameron, der die Zusammenarbeit mit Panasonic ausdrücklich lobt. ,,Filme sind jetzt so real auch in ihrem Wohnzimmer, als ob Sie mitten im Geschehen sind – egal ob es sich um eine große Action-Sequenz oder um einen sehr intimen, emotionalen Moment handelt. Der Zuschauer wird begeistert sein”, erklärt Cameron. Und der japanische Hersteller Panasonic gehöre seiner Meinung nach zu den innovativsten und visionärsten Unternehmen der Unterhaltungselektronik.

AB 2010:
3-D IM WOHNZIMMER

Bisherige Versuche, 3D in Film und Fernsehen einzuführen, scheiterten. Doch das könnte sich nun ändern: Die 3D Technik wird derzeit als nächster Evolutionssprung des Kinoerlebnisses gehandelt. Alle großen Hollywood-Studios arbeiten bereits an 3D-Filmen – allein in diesem Jahr sollen in Deutschland mehr als 15 Produktionen in die Kinos kommen und die Studios erhoffen sich Rekordumsätze. Einziges Manko: Bisher können erst wenige Kinos digitale 3D-Filme abspielen. Da sieht die Kinolandschaft in den USA schon besser aus: Insgesamt gibts über 1500 3D-fähige Kinosäle – Tendenz steigend. Passend zur Revolution im Kino will Panasonic nun auch dreidimensionale HD-Filme ins Wohnzimmer bringen. Dabei setzt der japanische Hersteller auf einen einheitlichen Standard, um einen neuen Formatkrieg zu vermeiden. Wenn alles glatt läuft, könnte schon ab 2010 die größte TV-Revolution seit der Einführung des Farbfernsehens etabliert werden: das räumliche Fernsehbild.

Seit über 15 Jahren gibt es bereits das ,,Panasonic Hollywod Studio” in Universal City, das in enger Zusammenarbeit mit den Filmstudios DVDs der jeweiligen Produktionen herstellt. Über 3000 DVDs und 300 Blu-ray-Titel haben die Techniker bereits produziert. Das Ziel der Japaner: Aus dieser Technologie in Zusammenarbeit mit den großen Hollywood-Studios und der Bluray Association, einen gemeinsamen Standard zu machen. Denn: Noch einen Standard-Krieg wie der der zwischen HD-DVD und Bluray kann sich die Industrie nicht leisten.

VISIONÄR
JAMES CAMERON

Kein geringerer als Regie-Titan James Cameron unterstützt den japanischen Hersteller Panasonic bei seinem Vorhaben, das 3D-Fernsehen für das Heimkino umzusetzen. Der Hollywood-Regisseur, der 1997 mit ,,Titanic” den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der Filmgeschichte (11 Oscars, Einspiel: mehrere Millionen Dollar) inszenierte, produziert das mit großer Spannung erwartete neueste Projekt ,,Avatar” (Kinostart in Deutschland: 17.12.). Das noch streng geheime Science-Fiction-Spektakel mit Sam Worthington (,,Terminator 4”), Sigourney Weaver (,,Alien”), Giovanni Ribisi (,,Public Enemies”) und Zoe Saldana (,,Star Trek”) in den Hauptrollen, soll völlig neue Maßstäbe in der 3D-Technik setzen und hat schon jetzt über 200 Millionen Dollar an Produktionskosten verschlungen.

Cameron, 1954 in Kanada geboren, begann als Produktionsdesigner und Second-Unit Regisseur und debütierte 1981 mit dem Horrorfilm ,,Fliegende Killer – Piranhas 2”. Der ,,Wagner der Stahlopern” ist berühmt und berüchtigt dafür, die Produktionskosten explodieren zu lassen und sein Regiestil wird des öfteren als diktatorisch bezeichnet. Auf der anderen Seite gelang dem Autor, Regisseur und Produzent oft große kommerzielle Erfolge. Allein mit den beiden ,,Terminator”- Filmen revolutionierte er das Science-Fiction-Genre.

Cameron, der unter anderem mit der Produzentin Gale Anne Hurd, der Regisseurin Kathryn Bigelow und der Schauspielerin Linda Hamilton verheiratet war, kooperiert mit dem japanischen Unterhaltungselektronik- Hersteller Panasonic bei der digitalen 3D-Technik in beratender Funktion.

Seit über drei Jahren entwickeln Panasonic und James Cameron die neue 3D-Technologie, die in Avatar zum ersten Mal in einem großen Hollywood-Blockbuster genutzt wird. Eines ist allerdings schon jetzt klar: ,,Avatar” wird das Kino für immer verändern. Ein 3D Event-Ereignis, basierend auf State-of-the-art-Technologie, die bisher noch nie in einem Film eingesetzt wurde. Über 100 Stunden waren allein nötig, um jedes Frame der digitalen Filmsequenzen zu rendern. Bearbeitet wurde das Ganze in Peter Jacksons Special-Effects-Schmiede Weta, in der schon Jackson seinen Mega-Blockbuster ,,Der Herr der Ringe” kreierte. Die Computeranlage Weta ist gewaltig, sie gehört heute zu den fünf größten Computeranlagen der Welt mit über 30.000 Prozessoren. ,,Es ist meine eigenes ,,Skynet”, lacht Cameron, ,,leider gehört es Peter Jackson.”

HEIMKINO DER EXTRAKLASSE

Ideal für den beliebten Freizeitspaß Fernsehen sind Panasonics edle Flachmänner der VIERA Z1-Serie. Sie liefern mit 1920 × 1080 Bildpunkten (Full-HD) messerscharfe Bilder, Detailgenauigkeit bis ins letzte Pixel, umwerfenden Surround-Sound und ein perfekt abgestimmtes Farbenmeer. Wer einmal diese atemberaubenden Bilder genossen hat, wird kaum zu seinem alten Röhrenfernseher zurückkehren wollen. Denn diese sind bestechend: Jeder Grashalm bei Naturaufnahmen, jedes Detail einer Explosion bei einem Actionfilm, jede Schweißperle auf der Stirn eines Fußballspielers.

Panasonics 54 Zoll Plasma-Gigant verfügt über die neue innovative NeoPDP Technologie, die für eine herausragende Bildqualität sorgt und ein dynamisches Kontrastverhältnis von über 2.000.000:1 hat. Der Plasma-Fernseher kann dank der VIERACast-Funktion auf ausgewählte Internet- Inhalte zugreifen. Über einen Knopf auf der Fernbedienung gelangen Sie jederzeit auf Inhalte wie beispielsweise die Tagesschau, Bloomberg TV, Eurosport, das Videoportal Youtube oder die Bildersoftware Google Picasa. 232 Milliarden darstellbare Farben, ein sattes Schwarz und 6144 Graustufen garantieren lebendige Bilder und flüssige TV-Sequenzen – selbst bei anspruchsvollen Filmen.

SCHARFER BLAUMANN

Das Besondere an dem DMP-BD60 von Panasonic: Der Blu-ray Player ermöglicht über das Panasonic-Webangebot ,,VIERACast” mit Angeboten wie beispielsweise der Tagesschau, Eurosport zusätzlich auch den Zugriff auf Youtube-Videos oder online gespeicherte Picasa-Fotos. Filmwiedergabe mit 24 Bilder pro Sekunde (1080/24p), alle Tonformate werden unterstützt, vor allem die hochauflösenden Dolby Digital Plus, Dolby TruHD sowie DTS-HD Master Audio/High Resolution Audio. Neben den hochauflösenden Bluray Disc spielt der Player auch alle DVDFormate. Und das Beste: der Spitzenplayer ist nicht nur besonders gut, er ist auch mit ca. 260 Euro recht günstig…

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